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Vortrag und Diskussion

Sonntag, 14. Januar 2024, 11.30 Uhr

„Ein Schock für uns alle“
Aktuelle Entwicklungen in Israel und dem Nahen Osten nach dem Angriffskrieg der Hamas gegen Israel

Referent: Uriel Kashi

Volkshochschule Bielefeld, Murnausaal, Ravensberger Park

Uriel Kashi aus Jerusalem gibt einen umfassenden Überblick über den Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023. Er beschreibt die historische und politische Entwicklung der Region und stellt die zentralen politischen und militanten Akteure vor, die zum Teil außerhalb Israels und des Gazastreifens agieren. In seinem Vortrag berichtet Kashi auch von seinen persönlichen Eindrücken der jüngsten Ereignisse und diskutiert aus israelischer
Perspektive verschiedene mögliche Entwicklungen des Krieges in den kommenden Wochen. Im Anschluss wird es Zeit für Fragen und eine offene
Diskussion geben.

Uriel Kashi ist Historiker und Pädagoge. Er wurde in Jerusalem geboren und ist in Stuttgart aufgewachsen. Nach seinem Studium der Jüdischen Geschichte und Erziehungswissenschaften
in Berlin und Jerusalem war er von 2001 bis 2007 Bildungsreferent am Jüdischen Museum Berlin. Seit August 2007 lebt er mit seiner Familie in Israel, wo er seit 2008 an der International School for Holocaust Studies in Yad Vashem und dort für die Organisation und Durchführung von Lehrerfortbildungen zuständig war. Seit 2011 ist er häufiger Gesprächspartner von Journalisten und der Bundeszentrale für Politische Bildung.

Veranstalter:
VHS gemeinsam mit der GCJZ, der DIG und der Jüdischen Kultusgemeinde, im Rahmen der Reihe „anti:semitismus. Das Gerücht über die Juden“

 

 

Vortrag und Diskussion

Sonntag, 21. Januar 2024, 11.30 Uhr

„Über Israel reden“

Referent: Prof. Dr. Meron Mendel

Volkshochschule Bielefeld, Historischer Saal Ravensberger Park

Nach dem mörderischen Überfall der Hamas auf Israel ist nichts mehr, wie es war. Mehr als 1200 Menschen wurden ermordet, gefoltert, vergewaltigt und Unaussprechliches ist geschehen. Es stellt sich die Frage, wie es nach dem 7. Oktober 2023 weiter gehen kann, persönlich und politisch.

Über kaum ein anderes Land wird in Deutschland so viel geredet und gestritten: Zu Israel hat jede/r eine Meinung. Wieso hat der Nahostkonflikt eine solche Bedeutung? Und warum ist die Debatte so emotional und oft so vergiftet? Als Meron Mendel vor zwanzig Jahren nach Deutschland kam, stellte er überrascht fest, welche Bedeutung sein Heimatland Israel hier im öffentlichen Diskurs hatte. Schon damals konnten nahezu alle, mit denen er sprach, klare Positionen zu Israel und seiner Politik formulieren. Meron Mendel schildert, wie das Verhältnis zu Israel und zum Nahostkonflikt in Deutschland verhandelt wird, in der Politik und in den Medien, unter Linken, unter Migranten und unter Juden.

Meron Mendel wuchs in einem Kibbuz auf, studierte in Haifa und in München Pädagogik und Jüdische Geschichte, promovierte in Frankfurt und ist heute Professor für Soziale Arbeit und Leiter der Bildungsstätte Anne Frank.

Veranstalter:
VHS gemeinsam mit der GCJZ, der DIG und der Jüdischen Kultusgemeinde, im Rahmen der Reihe „anti:semitismus. Das Gerücht über die Juden“

 

 

 

Ausstellungsbesuch in der Synagoge
In der Synagoge Beit Tikwa, Detmolder Str. 107, wird bis Ende Februar die Installation/Ausstellung "Fractured Legacy" der kanadischen Künstlerin Mia Weinberg gezeigt. Am Donnerstag, 22. Februar 2024, um 14.30 Uhr führt Frau Dausenschön-Gay durch die Ausstellung. Sie ist im Arbeitskreis "Jüdische Spuren in Werther" engagiert.