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Herzlich Willkommen bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Bielefeld

Das aktuelle Halbjahresprogramm steht hier zum Download bereit.

 

Mahnwache gegen Antisemitismus - Schutz und Solidariät für die jüdischen Mitbürger*innen

Freitags

08. März, 17.30 Uhr

15. März, 18.30 Uhr

Synagoge Beit Tikwa, Detmolder Straße 107

 

 

"Woche der Brüderlichkeit"

Das Jahresthema der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit lautet:
„The Sound of Dialogue – Gemeinsam Zukunft bauen“

Festveranstaltung

Sonntag, 3. März 2024, 11.30 Uhr

Neues Rathaus, Großer Sitzungssaal

Grußwort: Oberbürgermeister Pit Clausen

Vortrag: „The Sound of Dialogue: Musik, Verbundenheit und Kommunikation“
Referent: Prof. Dr. Heiner Gembris

 

Heiner Gembris war Professor für Musik, Empirische Musikpädagogik und Musikpsychologie an der Universität Paderborn. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Musikrezeption und Wirkungen von Musik.

 

 

 

 

 

 

Musikalische Gestaltung: Vokalensemble der Marienschule; Leitung: Günter Kunert

Mit der Buber-Rosenzweig-Medaille 2024 wird der Pianist Igor Levit ausgezeichnet. Die Medaille wird in Mainz überreicht.

 

 

Solidarität mit den Opfern und Frieden für den Nahen Osten!

Die „AG jüdisch & christlich beim Deutschen Evangelischen Kirchentag“, der „Gesprächskreis ‚Juden und Christen‘ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ und der „Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ sind zutiefst erschüttert über den terroristischen Großangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober, am Schabbat und am Festtag zum Ende des Laubhüttenfestes. Tausende Raketen wurden vom Gazastreifen aus auf Israel abgefeuert. Hunderte Terroristen drangen in die Orte und Kibbuzim nahe der Grenze ein, verletzten, vergewaltigten und ermordeten ihre Bewohner auf brutalste Weise.

Dieses menschenverachtende Massaker ist durch nichts zu rechtfertigen. Frauen, Männer und Kinder aus dem Schlaf zu reißen, heimtückisch zu ermorden und zu verschleppen ist Terror, nach internationalem Recht sind das Kriegsverbrechen bis hin zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Unsere Gedanken sind bei den Opfern und bei all unseren Freunden und Freundinnen in Israel. Wir trauern mit denen, die einen lieben Menschen verloren haben. Wir wünschen allen Verletzten vollständige Genesung. Und wir bangen mit den Familien, Freundinnen und Freunden der Entführten. Es muss alles getan werden, sie so schnell wie möglich zu befreien!

Wir wissen, dass auch auf der palästinensischen Seite unschuldige Menschen in hohem Maße leiden, verletzt und getötet werden. Die Verantwortung für die aktuelle Eskalation der Gewalt liegt jedoch allein bei der Hamas. Allen, die wirklich Freiheit und Frieden für den Nahen Osten wollen, sagen wir: Beides wird es durch Terror nicht geben. Die Hamas, der Islamische Dschihad und die Hisbollah bringen nicht Befreiung und Gerechtigkeit für die Palästinenserinnen und Palästinenser, sondern nur noch mehr Gewalt und Blutvergießen.

Unsere volle Solidarität gilt in dieser Situation Israel und seiner Bevölkerung. Das Land hat jedes Recht auf seiner Seite, sich gegen den Terror zu verteidigen. Es ist die Verpflichtung Deutschlands, Israel bei der Wiederherstellung seiner Sicherheit zu unterstützen.

Was Israel jetzt braucht, ist echte internationale Solidarität. Wir fordern die Bundesregierung und die internationale Staatengemeinschaft auf, die Bemühungen um Frieden in der Region dringend ganz oben auf die politische Agenda zu setzen. Alle Verantwortlichen in den Kirchen und in der jüdischen Gemeinschaft rufen wir dazu auf, ihre Möglichkeiten zur Verständigung zu nutzen.