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Herzlich Willkommen bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Bielefeld


Am Montag, 15. Juli 2024, wollen wir mit einer Führung das Haus der Religionen in Hannover kennenlernen.

Treffpunkt: 12.22 Uhr in der Bahnhofshalle Hauptbahnhof Bielefeld
12.32 Abfahrt mit dem Regionalexpress nach Hannover, dann noch drei Stationen mit der Straßenbahn und ca. 400m Fußweg. Rückfahrt von Hannover nach Absprache.

Um 14.30 Uhr führt uns Dr. Hamideh Mohagheghi durch das Haus der Religionen (www.haus-der-religionen.de). Im Haus der Religionen präsentieren sich neun Religionen und Weltanschauungen in einer multimedialen Dauerausstellung. Alevitentum, Bahaitum, Buddhismus, Christentum, Ezidentum, Hinduismus, Humanismus, Islam und Judentum haben sich dort ihre ganz eigenen Erlebniswelten geschaffen. Im Anschluss an den Besuch sind alle zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken eingeladen.

Anmeldungen bitte unter cjzbi@web.de.


Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob ein Ticket für die Deutsche Bahn benötigt wird, oder ob z.B. ein Deutschlandticket vorhanden ist.

 

Konzert
"Shalom- Kirche trifft Synagoge"
Sonntag, 1. September 2024, 17 Uhr
Semjon Kalinowsky, Viola
Thorsten Laux, Orgel
Stiftskirche Schildesche
Eintritt frei!

Das Programm „Shalom – Kirche trifft Synagoge“ mit Werken für Viola und Orgel stellt einen interreligiösen musikalischen Dialog dar und trägt somit eine künstlerische Botschaft der besonderen Art.
Angelehnt an die reichen Traditionen der christlichen Orgelmusik und der jüdischen Liturgie vereint dieses Programm in einem einzigartigen Konzept Werke von u.a. Louis Lewandowski, Joseph Sulzer, Marx Bruch und Ernest Bloch. „Shalom – Kirche trifft Synagoge“ schlägt eine Brücke zwischen Tradition und Moderne.

Semjon Kalinowsky (Lübeck) spielt eine Bratsche von Johann Baptist Schweitzer, 1817.

 

 

 

 

 

An der Orgel:

Thorsten Laux, Düsseldorf

 

 

 

 

 


Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Bielefeld und Ev.-Luth. Stiftskirchengemeinde Schildesche

 

Solidarität mit den Opfern und Frieden für den Nahen Osten!

Die „AG jüdisch & christlich beim Deutschen Evangelischen Kirchentag“, der „Gesprächskreis ‚Juden und Christen‘ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ und der „Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ sind zutiefst erschüttert über den terroristischen Großangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober, am Schabbat und am Festtag zum Ende des Laubhüttenfestes. Tausende Raketen wurden vom Gazastreifen aus auf Israel abgefeuert. Hunderte Terroristen drangen in die Orte und Kibbuzim nahe der Grenze ein, verletzten, vergewaltigten und ermordeten ihre Bewohner auf brutalste Weise.

Dieses menschenverachtende Massaker ist durch nichts zu rechtfertigen. Frauen, Männer und Kinder aus dem Schlaf zu reißen, heimtückisch zu ermorden und zu verschleppen ist Terror, nach internationalem Recht sind das Kriegsverbrechen bis hin zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Unsere Gedanken sind bei den Opfern und bei all unseren Freunden und Freundinnen in Israel. Wir trauern mit denen, die einen lieben Menschen verloren haben. Wir wünschen allen Verletzten vollständige Genesung. Und wir bangen mit den Familien, Freundinnen und Freunden der Entführten. Es muss alles getan werden, sie so schnell wie möglich zu befreien!

Wir wissen, dass auch auf der palästinensischen Seite unschuldige Menschen in hohem Maße leiden, verletzt und getötet werden. Die Verantwortung für die aktuelle Eskalation der Gewalt liegt jedoch allein bei der Hamas. Allen, die wirklich Freiheit und Frieden für den Nahen Osten wollen, sagen wir: Beides wird es durch Terror nicht geben. Die Hamas, der Islamische Dschihad und die Hisbollah bringen nicht Befreiung und Gerechtigkeit für die Palästinenserinnen und Palästinenser, sondern nur noch mehr Gewalt und Blutvergießen.

Unsere volle Solidarität gilt in dieser Situation Israel und seiner Bevölkerung. Das Land hat jedes Recht auf seiner Seite, sich gegen den Terror zu verteidigen. Es ist die Verpflichtung Deutschlands, Israel bei der Wiederherstellung seiner Sicherheit zu unterstützen.

Was Israel jetzt braucht, ist echte internationale Solidarität. Wir fordern die Bundesregierung und die internationale Staatengemeinschaft auf, die Bemühungen um Frieden in der Region dringend ganz oben auf die politische Agenda zu setzen. Alle Verantwortlichen in den Kirchen und in der jüdischen Gemeinschaft rufen wir dazu auf, ihre Möglichkeiten zur Verständigung zu nutzen.