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Donnerstag, 27. Januar 2022, 19.30 Uhr
Gedenkgottesdienst für die Opfer des Nationalsozialismus
- gestaltet von der Marienschule der Ursulinen Bielefeld -
 „Endlösung...“ Der organisierte Völkermord an den Juden Europas
 - Die Wannsee-Konferenz vom 20. Januar 1942 -
St. Jodokus-Kirche

 

Spurensuche Bielefeld 1933-1945

Das Onlineportal „Spurensuche Bielefeld 1933-1945“ (www.spurensuche-bielefeld.de) bietet allen interessierten Bürger*innen eine partizipative Informationsplattform zur Erinnerungskultur in Bielefeld. Als erste Säule des Konzepts „Erinnerungskultur Bielefeld“ (Ratsbeschluss vom 7. Februar 2019) ermöglicht das Onlineportal eine interaktive und zeitgemäße Präsentation zur städtischen Erinnerungskultur. Neben den inhaltlichen Schwerpunkten präsentieren sich auch die verschiedenen Initiativen, Vereine und Institutionen, die in Bielefeld die Erinnerungskultur gestalten.

Auf dem “Tag der Erinnerung” als zweite Säule tauschen sich die Initiativen, Vereine und Institutionen aus und präsentieren die Arbeitser­geb­nis­se öffentlich. Der Tag der Erinnerung findet jähr­lich am 4. April statt – dem Tag der Befreiung Bie­lefelds von den Nationalsozialisten.

 

Lesungen am Mahnmal vor dem Hauptbahnhof

Am 31. März 1942 wurden 45 Jüdinnen und Juden vom Bielefelder Hauptbahnhof aus nach Warschau deportiert. In keinem anderen Monat sind seit dem Einsetzen der Deportationen im Dezember 1941 von Bielefeld aus mehr Juden verschleppt worden als im Juli 1942: Am 10. Juli 1942 wurden mindestens 78 Männer, Frauen und Kinder mit Wahrscheinlichkeit nach Auschwitz deportiert und ermordet; die mit Abstand größte Deportation fand am 31. Juli 1942 statt: 590 Juden wurden von Bielefeld aus in das Konzentrationslager Theresienstadt verschleppt.

 

Gedenkveranstaltung am 80. Jahrestag der Warschau-Deportation vom 31. März 1942
Donnerstag, 31. März 2022, 18 Uhr,
Mahnmal vor dem Hauptbahnhof Bielefeld
Nur ein Deportierter des 31. März 1942 hat die Shoah überlebt. Wir lesen die Namen der übrigen Deportierten und erinnern an ihre Ermordung durch Hunger im Warschauer Ghetto, durch Motorabgase in Treblinka, durch Erschießung in den Lagern Trawniki und Poniatowa. Jede(r) ist herzlich eingeladen, an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen, spontan eine Seite vorzulesen oder einfach zuzuhören.

 

Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an den Judenpogrom (Einladung zum Download)

Mittwoch, 9. November 2022

Der Beginn ist um 17 Uhr am neugestalteten Gedenkstein am Standort der ehemaligen Synagoge an der Turnerstraße 5. Der Abschluss der Gedenkveranstaltung findet im Großen Saal des Neuen Rathauses statt.