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Gedenkveranstaltungen zum 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

 

Freitag, 26. Januar 2018, 19.30 Uhr

"Unwürdige Opfer?" (Susanne zur Nieden)

- „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ im KZ -

Gedenkgottesdienst

gestaltet von der Marienschule der Ursulinen

St. Jodokus, Klosterplatz

 

Sonntag, 28. Januar 2018, 18 Uhr

Schoah-Gedenkgottesdienst

Ev. Bodelschwinghkirche, Voltmannstr. 265

Das Thema des Gottesdienstes ist Erinnerung.

Schimon Peres, von 2007-2014 israelischer Staatspräsident, sagte in seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag am 27.1.2010: „Heute begehen wir den internationalen Gedenktag für die Opfer der Schoah. (…) Dieser Tag symbolisiert nicht nur die Erinnerung an die Ermordeten, nicht nur das Schuldgefühl der Menschheit im Angesicht dieser nicht fassbaren Schreckenstaten, sondern auch die Tragödie des Versäumnisses. (…) Heute geht es „nicht um Rache, sondern um Erziehung. Die Jugend muss sich erinnern, darf nicht vergessen und muss wissen, was geschehen ist. Sie darf niemals, wirklich niemals, an etwas anderes glauben, sich andere Ziele setzen als Frieden, Versöhnung und Liebe.“ (...)

Ausführende: Pfarrer Andreas Smidt-Schellong; Christa Kronshage; Heilwig Fischbach

Musik: Ulrike Liebe-Wilmsmeyer (Saxophon) und Brigitte Hahnhäuser (Klavier)
 

"Jede Ermordete, jeder Ermordete hat einen Namen"

Namenslesung zum 75. Jahrestag der Deportation von Bielefeld nach Auschwitz
Sonntag, 4. März 2018, 14 Uhr
Mahnmal vor dem Bielefelder Hauptbahnhof

Am 2. März 1943 mussten mindestens 76 jüdische Frauen, 124 Männer, 20 Kinder und 13 Säuglinge am Bielefelder Bahnhof Viehwaggons besteigen, die nach Auschwitz fuhren. Sie kamen aus den jüdischen Arbeitslagern „Schloßhofstraße“ in Bielefeld und „Grüner Weg“ in Paderborn, Haaren, Minden, Warburg, Werther und dem Land Lippe. In der Nacht vom 3. auf den 4. März 1943 traf der Zug in Auschwitz ein. Alle Kinder und ihre Mütter sowie über 40-Jährige wurden sofort nach der Ankunft ermordet, die meisten jüngeren Männer und Frauen in den ersten Monaten. Wir lesen die Namen der Ermordeten und rekonstruieren ihren Tod mit Hilfe von Erinnerungen der Überlebenden dieser Deportation sowie unveröffentlichter Dokumente.

Aufgrund der Beteiligung einer türkeistämmigen muslimischen Gemeinde wird in deutscher und türkischer Sprache vorgelesen.

Jede, jeder ist herzlich eingeladen, sich spontan an der Lesung zu beteiligen, eine Seite vorzulesen oder einfach zuzuhören.

VeranstalterInnen-Gemeinschaft

 Hinweis: Diese Lesung wurde kurzfristig abgesagt.