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Woche der Brüderlichkeit

Eröffnungsveranstaltung

Sonntag, 8. März 2020, 11.30 Uhr

Referentin: Annelie Buntenbach

"Rassismus und gesellschaftlicher Spaltung entgegentreten - für eine Kultur der Solidarität "

Musikalische Gestaltung: Vokalensemble der Marienschule; Leitung: Günter Kunert

Anschließend Empfang

Neues Rathaus, Großer Sitzungssaal

 

Annelie Buntenbach war von 1994-2002 Mitglied des Deutschen Bundestages (Bündnis 90/Die Grünen), von 2002-2006 Abteilungsleiterin Sozialpolitik beim Bundesvorstand der IG Bau und seit 2006 Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand des DGB, dort u.a. verantwortlich für den Themenbereich Migrations- und Antirassismuspolitik.

 

Bild: DGB/Joanna Kosowska

 

Der Vortrag "Schattenleben. Der Ort der Roma in Europa" von Prof. Dr. Klaus-Michael Bogdal musste wegen Erkrankung des Referenten abgesagt werden.

Das Konzert des Synagogalchores Hannover musste auf Grund einer Verfügung der Stadt Bielefeld abgesagt werden.

 

Montag bis Freitag, 9. bis 13. März 2020

Kurzgottesdienste - 12 Minuten mit Gott

17.30 Uhr, Altstädter Nicolaikirche

Ökumenische Kurzgottesdienste zum Thema der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit, gestaltet von Mitgliedern und Freunden der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Bielefeld.

 

Filmvorführung und Gespräch

Kino Lichtwerk, Ravensberger Park 7

Samstag, 22. Februar 2020, 19 Uhr

Farewell Herr Schwarz (Schnee von gestern)

im Anschluss: Gespräch mit der Regisseurin Yael Reuveny

Moderation: Dr. Saskia Fischer

 „Peter Schwarz“ liegt in Ostdeutschland begraben. Ein Kommunist ohne Religionszugehörigkeit. „Feiv’ke Schwarz“ wurde im Holocaust ermordet. Ein osteuropäischer Jude. Plötzlich soll Feiv'ke Schwarz dieser Peter Schwarz sein. Ein Mann, der nach der Beendigung des 2. Weltkrieges entschied, ausgerechnet in das Dorf zurückzukehren, in dem er im Konzentrationslager interniert war, der eine deutsche Frau heiratete und der mit den ehemaligen Aufsehern Fußball spielte.

In dem Dokumentarfilm „Farewell Herr Schwarz“ (Schnee von gestern) erzählt die Regisseurin Yael Reuveny die Geschichte von Peter Schwarz, dem verschollen geglaubten Bruder ihrer Großmutter. Dabei geht es auch um Reuveny, die wie viele junge Israelis ihrer Generation in Berlin lebt, obwohl dies von der älteren Generation als Affront gewertet wird. Sie wollen vor allem Spaß haben, die Vergangenheit glauben sie überwunden - schließlich haben sich die Zeiten ja geändert. Doch wie viele, muss auch die Regisseurin Yael Reuveny erkennen, dass die Vergangenheit stärker ist. Um sich endlich von dieser zu emanzipieren, macht sie sich auf die Suche nach den Spuren ihrer eigenen Familiengeschichte, um herauszufinden, dass alles anders ist. 

(gemeinsam mit der Deutsch-Israelische Gesellschaft, in Kooperation mit dem Kino Lichtwerk)

 

Besuch einer Ausstellung

Donnerstag, 9. Januar 2020, 15 Uhr

Hasida Landau - Bilder zur Bibel

ehemaliges Casino, rechter Eingang,

Osningstr. 40, 33605 Bielefeld

Die Künstlerin Hasida Landau wurde 1926 in Polen geboren, kam 1933 nach Palästina und studierte Grafik in Jerusalem. Seit 1949 lebte sie im Kibbuz Shluchot im Norden Israels, wo sie 2017 starb. In ihren Bildern mit Begebenheiten aus der Hebräischen Bibel spiegelt sie eine Fülle von Eindrücken und Gefühlen, die bis in unsere Gegenwart hineinreichen. Eine kleine Auswahl von Originalen ist nun in Bielefeld-Sieker in Räumen des ehemaligen Casinos zu sehen.

„Die Torah, auf die sich fast alle meine Werke beziehen, erzählt uns nicht nur Geschichten aus der Vergangenheit, sondern wirft zugleich ein Licht auf unsere Gegenwart und Zukunft. Sie stellt uns in immer neuen Bildern die Schönheit der Schöpfung vor Augen, lehrt uns Ehrfurcht und Dankbarkeit, will uns vor Angst, Hass und Gewalt bewahren und zeigt uns Wege, wie unser Leben gelingen kann.“ Hasida Landau

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrmitteln: Mit der Stadtbahn Linie 2 bis Endstation Sieker, von dort zu Fuß oder umsteigen in den Bus Linie 36 (Richtung Senne), bei der 1. Haltestelle (Windmühlenweg) direkt vor dem Casino aussteigen.

Die Ausstellung wird organisiert von der Georg-Müller-Schule.