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Eröffnungsveranstaltung der Woche der Brüderlichkeit 2023

Sonntag, 5. März 2023, 11.30 Uhr

Grußwort: Bürgermeisterin Karin Schrader

Vortrag: „Gefängnisseelsorge als Freiraum zwischen Macht und Ohnmacht“

Referentin: Pfarrerin Elisabeth Biermann, Seelsorgerin in der JVA Bielefeld – Senne und 1. Vorsitzende der evangelischen Konferenz für Gefängnisseelsorge in NRW

Musikalische Gestaltung: Vokalensemble der Marienschule; Leitung: Günter Kunert

Anschließend Empfang

Neues Rathaus, Großer Sitzungssaal

 

 

 

Das Motto der Woche der Brüderlichkeit 2023 lautet „Öffnet Tore der Gerechtigkeit – Freiheit Macht Verantwortung“.

Mit der Buber-Rosenzweig-Medaille wird die Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum ausgezeichnet.

 

Konzert

Sonntag, 12. März 2023, 17 Uhr

Synagogalchor Hannover

Leitung: Sören Sönksen

Pfarrkirche St. Jodokus, Klosterplatz 1, 33602 Bielefeld

Eintritt frei

Der Synagogalchor Hannover besteht aus weithin erfahrenen Sängerinnen und Sängern, die in hoher künstlerischer Qualität die jüdisch-liturgische Musik Europas aus ihrer Blütezeit während des 19. und auch noch beginnenden 20. Jahrhunderts präsentieren. Dabei widmet sich das Ensemble der Aufführung der aschkenasischen Tradition Mittel- und Osteuropas. Der Chor zeichnet sich durch einen homogenen und atmosphärisch dichten Chorklang aus, der dem sakralen Fundament gerecht wird und dabei dem romantischen Ideal der Synagogenkompositionen entspricht.

 

Konzert und Lesung

Donnerstag, 23. März 2023, 19 Uhr

Liszt, Chopin und Heinrich Heine: Französische Verhältnisse.
Ein literarischer Klavierabend mit Martin Engel, Klavier, und Burkhard Engel, Rezitationen

Gemeindehaus Stiftskirchengemeinde Schildesche, Johannisstr. 13

Eintritt frei!

In der Mitte des 19. Jahrhunderts war Paris das musikalische Zentrum Europas. „Die edle Tonkunst überschwemmt unser ganzes Leben“, schrieb der scharfzüngige Heinrich Heine, „wie Heuschrecken kommen die Klaviervirtuosen jeden Winter nach Paris.“ Oft berichtete er von der musikalischen Saison in Paris in Zeitungsartikeln, mit denen er ein großes Publikum erreichte. Liszts virtuoses Klavierspiel war nicht zu übertreffen, „bei Liszt denkt man nicht mehr an überwundene Schwierigkeit ... es offenbart sich die Musik“. Noch mehr gefiel Heine Chopin, der „Raffael des Fortepiano“. „Ein halbes Wort, ein halber Ton reichte aus, damit sie sich verstanden, und der Musiker antwortete mit überraschenden Erzählungen auf die Fragen, die der Dichter ihm leise stellte“, beobachtete Franz Liszt.
Claude Debussy, dessen Talent von einer ehemaligen Chopin-Schülerin entdeckt wurde, traf 1885 im Alter von 23 Jahren in Rom den 74jährigen Franz Liszt, der ihm aus seinen romantisch-impressionistischen Klavierwerken (Année de pèlerinage) vorspielte. Liszt sei der größte Pianist, den er je gehört habe, schwärmte Debussy.

Mit Kompositionen von Chopin, Liszt und Debussy, gespielt von dem Pianisten Martin Engel, und Texten von Heinrich Heine, gelesen von Burkhard Engel, wird diese große Zeit wieder lebendig.

Lesung und Gespräch

Dienstag, 28. März 2023, 19 Uhr

„Bei uns war alles ganz normal“
Memoiren einer niederländisch-jüdischen Sängerin in Deutschland

Ruth Frenk

Volkshochschule, Ravensberger Park, Historischer Saal

In ihren Memoiren hat sich Ruth Frenk etwas von der Seele geschrieben, was unbedingt lesenswert ist: ein Stück niederländisch-deutsch-jüdischer Geschichte und Zeitgeschichte. Die Sängerin und Gesangslehrerin wurde 1946 als Tochter niederländisch-jüdischer Bergen-Belsen-Überlebender in Rotterdam geboren, lebte in Amsterdam, Genf, New York und lebt seit 1974 in Konstanz am Bodensee. Eigentlich wollte sie Opernsängerin werden, wurde dann mit jüdischen Liedern und als Gesangslehrerin mit eigener Gesangsklasse bekannt. Ruth Frenk ist ein Musterbeispiel für Engagement und Öffentlichkeitswirksamkeit der Zweiten Generation von Schoah-Überlebenden, das höchste Anerkennung verdient. (aus dem Nachwort von Erhard Roy Wiehn)

Veranstaltergemeinschaft, im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Synagogalchor Hannover besteht aus weithin erfahrenen Sängerinnen und Sängern, die in hoher künstlerischer Qualität die jüdisch-liturgische Musik Europas aus ihrer Blütezeit während des 19. und auch noch beginnenden 20. Jahrhunderts präsentieren. Dabei widmet sich das Ensemble der Aufführung der aschkenasischen Tradition Mittel- und Osteuropas. Der Chor zeichnet sich durch einen homogenen und atmosphärisch dichten Chorklang aus, der dem sakralen Fundament gerecht wird und dabei dem romantischen Ideal der Synagogenkompositionen entspricht.

 

weitere Infos: www.synagogalchor-hannover.de