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Woche der Brüderlichkeit 2021

Die Preisverleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille 2021 an Christian Stückl sowie die „Woche der Brüderlichkeit“ unter Pandemiebedingungen

Nachdem im vergangenen Jahr die Preisverleihung an Bundeskanzlerin Merkel in Dresden zweimal abgesagt und auf einen noch festzulegenden Termin im Sommer 2021 verlegt werden musste, steht auch die Preisverleihung an Christian Stückl am 7. März im Zeichen der Corona-Pandemie.

In diesem Jahr findet die Veranstaltung entsprechend ohne Publikum statt. Die Eröffnungsfeier wird live um 11.35 Uhr im SWR Fernsehen und über ARD Alpha übertragen. Eine Zusammenfassung des Festakts wird abends um 23:35 Uhr im Ersten gesendet.

Damit möchte das Präsidium des DKR zu Beginn des Jahres 2021 in diesen unruhigen Zeiten ein deutliches und öffentliches Zeichen gegen Antisemitismus und für ein demokratisches Miteinander setzen. Diesem Auftakt werden sich viele Veranstaltungen der Woche der Brüderlichkeit in analogen oder digitalen Formaten anschließen, die das Jahr 2021 füllen werden.

Die Buber-Rosenzweig-Medaille 2021 erhält der Regisseur Christian Stückl. Der Preisträger hat sich als Spielleiter der Oberammergauer Passionsspiele seit 1990 mit dem Vorwurf des christlichen Antijudaismus auseinandergesetzt und die Passionsspiele reformiert. Stückl beschäftigte sich darüber hinaus in vielen seiner Inszenierungen mit dem Verhältnis der Religionen zueinander, er bezieht Stellung gegen Antisemitismus und Rassismus und steht ein für eine offene und plurale Gesellschaft. Mit Stückl wird ein Theatermacher ausgezeichnet, der in besonderer Weise auch das Jahresthema des Deutschen Koordinierungsrats für 2021 sowie das Leitthema der „Woche der Brüderlichkeit“ reflektiert. Es lautet: „… zu Eurem Gedächtnis: Visual History“ und soll die Bedeutung visueller Medien für die Erinnerung- und Gedenkkultur betonen. Die Laudatio auf den Preisträger hält Kardinal Reinhard Marx.

In diesem Jahr wird Dr. Margaretha Hackermeier, Katholische Präsidentin des Deutschen Koordinierungsrats, in der Stuttgarter Liederhalle die „Woche der Brüderlichkeit“ eröffnen. Es sprechen weiterhin der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann sowie der Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper. Die Stuttgarter Philharmoniker gestalten den musikalischen Rahmen unter Leitung ihres Chefdirigenten Dan Ettinger. Evelyn König moderiert die Veranstaltung.  

 

 

 

2021 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Plakat-Kampagne „beziehungsweise: jüdisch und christlich“

„beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst.“ Unter diesem Titel haben die EKD und die Deutsche Bischofskonferenz eine Plakatkampagne gestartet. Die 12 Plakate stellen Beziehungen zwischen Judentum und Christentum am Beispiel von Gedenk,- Fest- und Feiertagen dar. Die kurzen Texte wollen Interesse am Judentum und am christlich-jüdischen Dialog wecken.

Weitere Informationen und Veranstaltungshinweise: https://www.juedisch-beziehungsweise-christlich.de/

Bezugnehmend auf das Motto #beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst, veröffentlicht der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR) jeden Monat einen Podcast zu den Themen der Kampagne. Er steht unter folgendem Link zur Verfügung: soundcloud.com/dkrgcjz/beziehungsweise.