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11.-18. März 2018:  Woche der Brüderlichkeit „Angst überwinden – Brücken bauen“

Eröffnungsveranstaltung
Sonntag, 11. März 2018, 11.30 Uhr
Grußwort: Oberbürgermeister Pit Clausen (angefragt)

"Von Feinden zu Brüdern". Der christlich-jüdische Dialog als Herausforderung, neutestamentliche Texte nicht antijüdisch auszulegen.

Referentin: Prof. Dr. Maria Neubrand MC, Paderborn, Professorin für Neues Testament an der Theologischen Fakultät Paderborn, Mitglied im Gesprächskreis Christen-Juden beim ZdK

 

 

Musikalische Gestaltung: Vokalensemble der Marienschule; Leitung: Günter Kunert
Anschließend Empfang
Neues Rathaus, Großer Sitzungssaal

 

Vortrag und Gespräch
Mittwoch, 14. März 2018, 19 Uhr
"’Halbe Christen gibt es nicht’. Der evangelische Pfarrer und Christ jüdischer Herkunft Hans Ehrenberg (1883-1958)"
Referent: Jens Murken
Haus der Kirche, Markgrafenstr. 7, 33602 Bielefeld

Am 31. März 2018 jährt sich der Todestag von Hans Ehrenberg zum 60. Mal. Ehrenberg war der bekannteste Christ und Pfarrer jüdischer Herkunft in der Ev. Kirche von Westfalen. Er wurde auf Druck der Nazis aus seinem Bochumer Pfarramt gedrängt. Später wurde er im KZ Sachsenhausen gefangen gehalten. 1939 konnte er auf Grund einer Intervention von Bischof Bell aus Chicester nach England emigrieren. Nach seiner Rückkehr aus dem Exil fand er wenig Unterstützung in der EKvW. Zuletzt zog er nach Heidelberg, wo er 1958 verstorben ist. 1964 wurde das kirchliche Gymnasium in der Sennestadt nach ihm benannt.

zum Referenten: Dr. phil. Jens Murken, Diplom-Archivar, seit 2001 Historiker im Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen, 2007-2014 Archivleiter